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Neue und gebrauchte Artikulatoren kaufen

81 Ergebnisse in Artikulatoren / Gesichtsbögen

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Artikulator / Gesichtsbogen, Kiefergelenk Registratur, Kiefergelenkbestimmung, Artikulation, Gesichtsbogen

Artikulatoren und Gesichtsbögen für Praxis und Dentallabor

In der Kategorie Artikulatoren und Gesichtsbögen finden Sie alle Hersteller von dentalen Artikulationssystemen für Zahnarztpraxis und Dentallabor. Von Mittelwertartikulatoren über teiljustierbare bis zu volljustierbaren Präzisionssystemen – entdecken Sie Angebote renommierter Marken wie Amann Girrbach, SAM, KaVo, Ivoclar Vivadent, Schütz Dental und viele mehr. Verfügbar als Neugeräte oder kostengünstige gebrauchte Alternativen.

Hier können Sie sich informieren, Angebote stöbern und vergleichen. Dentalfachhandel, Hersteller und Kollegen kontaktieren und entscheiden, welcher Artikulator oder Gesichtsbogen neu oder gebraucht für Sie in Frage kommt. Auf blaudental können Sie selbst schnell einen gebrauchten Artikulator zum Verkauf anbieten oder Gesichtsbögen gebraucht kaufen.

Was ist ein Artikulator und wie funktioniert er?

Ein Artikulator ist ein mechanisches Gerät zur Simulation der Kiefergelenkbewegungen. Er ermöglicht es Zahntechnikern und Zahnärzten, Gipsmodelle des Ober- und Unterkiefers so zueinander zu bewegen, wie es beim natürlichen Kauen geschieht. Diese Simulation ist die Grundlage für die Herstellung von passgenauen Kronen, Brücken, Prothesen und Aufbissschienen.

Das Prinzip: Simulation der Kiefergelenkbewegungen

Das menschliche Kiefergelenk ist eines der vielseitigsten Körpergelenke. Es ermöglicht Drehbewegungen beim Öffnen und Schließen sowie Gleitbewegungen bei Vorschub und Seitwärtsbewegungen. Der Artikulator bildet diese komplexen Bewegungsmuster nach, indem er:

  • Die Öffnungs- und Schließbewegung um eine Scharnierachse simuliert
  • Vorschubbewegungen (Protrusion) des Unterkiefers ermöglicht
  • Seitwärtsbewegungen (Laterotrusion) nachbildet
  • Die Kondylenbahnneigung berücksichtigt

Durch das Einsetzen von Gipsmodellen in den Artikulator können Zahntechniker die Okklusion – also das Zusammenspiel der Zahnreihen – präzise analysieren und Zahnersatz mit optimaler Kauflächengestaltung herstellen.

Arcon vs. Non-Arcon Artikulatoren im Vergleich

Bei Artikulatoren unterscheidet man zwei grundlegende Bauweisen:

Arcon-Artikulatoren entsprechen in ihrem Aufbau der menschlichen Anatomie. Die Gelenkkugeln (Kondylen) befinden sich am Unterteil, die Gelenkbahnen am Oberteil – genau wie beim menschlichen Kiefergelenk. Diese Bauweise ermöglicht eine intuitive Handhabung und naturgetreue Bewegungssimulation. Die meisten modernen Präzisionsartikulatoren wie Artex, SAM oder KaVo Protar sind Arcon-Systeme.

Non-Arcon-Artikulatoren haben einen umgekehrten Aufbau: Die Kondylen sind im Oberteil montiert. Der Bewegungsablauf im Artikulatorgelenk ist dadurch umgekehrt zum natürlichen Ablauf. Non-Arcon-Systeme sind oft einfacher konstruiert und günstiger, bieten aber die gleiche Relativbewegung zwischen Ober- und Unterkiefer.

Für die tägliche zahntechnische Arbeit spielt die Bauweise funktionell keine entscheidende Rolle – beide Systeme liefern bei korrekter Anwendung präzise Ergebnisse.

Mittelwertartikulator oder individuell justierbar?

Je nach Einsatzzweck und Präzisionsanforderung kommen unterschiedliche Artikulatortypen zum Einsatz:

Mittelwertartikulatoren arbeiten mit statistischen Durchschnittswerten für Kondylenbahnneigung und Bennettwinkel. Sie bieten keine individuellen Einstellmöglichkeiten, sind aber kostengünstig und für einfachere zahntechnische Arbeiten ausreichend. Typische Mittelwerte: Kondylenbahnneigung 30-35°, Bennettwinkel 15°.

Teiljustierbare Artikulatoren ermöglichen die individuelle Einstellung eines Parameters – entweder der Kondylenbahnneigung oder des Bennettwinkels. Sie bieten einen guten Kompromiss zwischen Präzision und Wirtschaftlichkeit.

Volljustierbare Artikulatoren können vollständig an die individuellen Kiefergelenkparameter des Patienten angepasst werden. Dazu sind Messungen mit einem Gesichtsbogen und gegebenenfalls einer Axiographie erforderlich. Diese Systeme sind unverzichtbar für komplexe prothetische Rehabilitationen und die Funktionsdiagnostik.

Gesichtsbögen in der Zahnmedizin

Gesichtsbögen sind Messgeräte zur schädelbezüglichen Übertragung der Oberkieferposition in den Artikulator. Sie stellen die Verbindung zwischen Patient und zahntechnischem Arbeitsgerät her und sind Voraussetzung für funktionell korrekten Zahnersatz.

Wozu braucht man einen Gesichtsbogen?

Der Gesichtsbogen erfasst die räumliche Lage des Oberkiefers im Verhältnis zu den Kiefergelenken und überträgt diese Information auf den Artikulator. Ohne Gesichtsbogen würde die Kauebene willkürlich im Artikulator positioniert – mit entsprechenden Ungenauigkeiten beim fertigen Zahnersatz.

Die Anwendung eines Gesichtsbogens ist besonders wichtig bei:

  • Herstellung von Kronen und Brücken im Seitenzahnbereich
  • Totalprothetik und umfangreichen Restaurationen
  • Aufbissschienen und Funktionstherapie
  • CMD-Diagnostik und Funktionsanalyse

Der Gesichtsbogen ermöglicht die korrekte Übertragung der Camperschen Ebene und des Balkwill-Winkels, was für die natürliche Gestaltung der Kauflächen entscheidend ist.

Mechanische und elektronische Gesichtsbögen

Mechanische Gesichtsbögen wie der SAM Axioquick oder Artex Facebow übertragen die Oberkieferposition mittels Bissgabel und Referenzpunkten am Schädel. Sie sind bewährt, kostengünstig und für die meisten Anwendungen ausreichend.

Elektronische Gesichtsbögen wie der Freecorder BlueFox, zebris JMA oder KaVo ARCUSdigma erfassen zusätzlich die dynamischen Kiefergelenkbewegungen. Diese Systeme ermöglichen:

  • Elektronische Aufzeichnung der Kondylenbahnen
  • Direkte digitale Datenübertragung
  • Integration in CAD/CAM-Workflows
  • Präzise Axiographie ohne zusätzliche Geräte

Elektronische Systeme sind besonders wertvoll für die Funktionsdiagnostik bei CMD-Patienten und komplexe prothetische Planungen.

Kondylenbahnneigung und Bennettwinkel übertragen

Die wichtigsten Parameter für die Artikulatoreinstellung sind:

Die Kondylenbahnneigung beschreibt den Winkel, in dem das Kiefergelenkköpfchen bei Vorschubbewegung auf der Gelenkbahn nach unten gleitet. Typische Werte liegen zwischen 25° und 45°. Dieser Parameter beeinflusst die Gestaltung der Höcker und Führungsflächen im Seitenzahnbereich.

Der Bennettwinkel (auch Bennett-Winkel) ist der in der Horizontalebene gemessene Winkel zwischen der geraden Vorschubbahn und der Seitwärtsbewegungsbahn des Kondylus. Er liegt typischerweise zwischen 5° und 20° und beeinflusst die seitliche Bewegungsfreiheit des Unterkiefers.

Beide Werte können mit einem Gesichtsbogen oder elektronischen Registriersystem am Patienten gemessen und auf den Artikulator übertragen werden.

Führende Hersteller für Artikulatoren und Gesichtsbögen

Der Markt für dentale Artikulationssysteme bietet Lösungen für jeden Anspruch und jedes Budget. Die führenden Hersteller kombinieren jahrzehntelange Erfahrung mit kontinuierlicher Innovation.

Amann Girrbach Artex und Splitex Systeme

Amann Girrbach zählt mit den Artex-Artikulatoren zu den führenden Anbietern im Premiumsegment. Das Artex-System bietet:

  • Vollständig justierbare Arcon-Artikulatoren für höchste Präzision
  • Das bewährte Splitex-Magnetsystem für schnellen Modellwechsel
  • Kompatible Gesichtsbögen für schädelbezügliche Montage
  • Durchdachtes Zubehörsortiment mit Montageplatten und Splitex-Platten

Das Splitex-System ermöglicht das schnelle und präzise Wechseln von Modellen zwischen verschiedenen Artikulatoren – ideal für Labore mit hohem Durchsatz.

SAM Artikulatoren und Präzisionssysteme

SAM (School-Articulator-Munich) steht für wissenschaftlich fundierte Präzision made in Germany. Die SAM-Artikulatoren sind bekannt für:

  • Höchste Fertigungsqualität und Langlebigkeit
  • Umfassende Justierungsmöglichkeiten für alle Parameter
  • Bewährte Gesichtsbögen wie den SAM Axioquick
  • Enge Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschung

SAM-Artikulatoren gelten als Referenz für Funktionsdiagnostik und komplexe prothetische Rehabilitationen.

KaVo Protar und weitere Premium-Hersteller

KaVo bietet mit der PROTARevo-Serie ein flexibles Artikulatorsystem für Praxis und Labor:

  • Modulares System mit austauschbaren Oberteilen
  • Verschiedene Ausstattungsvarianten vom Basismodell bis volljustierbar
  • Kompatibel mit dem elektronischen Gesichtsbogen ARCUSdigma
  • KaVo Transfer System (KTS) für präzise Werteübertragung

Weitere renommierte Hersteller erweitern das Angebot: Ivoclar Vivadent mit dem Stratos-System, Schütz Dental mit zebris-Integration, SHOFU, Morita und viele mehr. In unserer Gerätebörse finden Sie Artikulatoren und Gesichtsbögen aller namhaften Marken.

Elektronische Systeme: Freecorder und zebris JMA

Elektronische Registriersysteme revolutionieren die Funktionsdiagnostik:

Der Freecorder BlueFox von orangedental/DDI Group erfasst Kieferbewegungen berührungslos mittels Ultraschall. Die Daten lassen sich direkt in kompatible Artikulatoren oder CAD-Software übertragen.

Das zebris JMA-System bietet hochpräzise elektronische Bewegungsaufzeichnung und ist besonders in der CMD-Diagnostik verbreitet. Die Integration mit Schütz Dental Artikulatoren ermöglicht einen durchgängig digitalen Workflow.

Beide Systeme eignen sich hervorragend für die Funktionsanalyse bei Kiefergelenkproblemen und die Planung komplexer Restaurationen.

Kaufratgeber: Den richtigen Artikulator auswählen

Die Wahl des passenden Artikulators hängt von Ihren individuellen Anforderungen, dem Einsatzbereich und dem verfügbaren Budget ab.

Was kostet ein Artikulator?

Die Preise für dentale Artikulatoren variieren erheblich je nach Ausstattung und Hersteller:

Einfache Mittelwertartikulatoren sind bereits ab circa 150 bis 400 Euro erhältlich und eignen sich für Ausbildungszwecke oder einfache Arbeiten.

Teiljustierbare Artikulatoren bewegen sich im Bereich von circa 500 bis 1.500 Euro und bieten einen guten Kompromiss für die meisten Laboranwendungen.

Volljustierbare Präzisionsartikulatoren von Artex, SAM oder KaVo Protar kosten circa 1.500 bis 3.500 Euro, bieten aber höchste Präzision für anspruchsvolle Arbeiten.

Elektronische Registriersysteme wie Freecorder oder zebris JMA liegen bei circa 5.000 bis 15.000 Euro, ermöglichen aber einen völlig neuen Qualitätsstandard in der Funktionsdiagnostik.

Gebrauchte Artikulatoren bieten erhebliche Einsparpotenziale – hochwertige Systeme sind oft zum halben Neupreis verfügbar.

Gebrauchte Artikulatoren: Worauf achten?

Beim Kauf eines gebrauchten Artikulators sollten Sie folgende Punkte prüfen:

Mechanischer Zustand: Alle Gelenke müssen leichtgängig und spielfrei funktionieren. Verschleiß an Führungsflächen beeinträchtigt die Präzision.

Vollständigkeit: Prüfen Sie, ob alle Komponenten vorhanden sind – Inzisalstift, Montageplatten, Schrauben und Zubehör. Ersatzteilbeschaffung kann bei älteren Modellen aufwendig sein.

Kompatibilität: Achten Sie auf Kompatibilität mit Ihrem vorhandenen System, insbesondere bei Splitex-Platten und Montagesockeln.

Herstellersupport: Bevorzugen Sie Marken mit langfristiger Ersatzteilversorgung wie Artex, SAM oder KaVo.

In unserer Gerätebörse finden Sie geprüfte gebrauchte Artikulatoren vom Fachhandel – oft generalüberholt und mit Gewährleistung.

Zubehör: Montageplatten, Splitex-Platten und Ersatzteile

Für die tägliche Arbeit mit Artikulatoren benötigen Sie diverses Zubehör:

Montageplatten und Sockelplatten dienen der Befestigung der Gipsmodelle im Artikulator. Verschiedene Systeme wie Splitex, Quicksplit oder Adesso-Split ermöglichen schnellen Modellwechsel.

Splitex-Platten und Magnetsockel sind das Herzstück des Amann Girrbach Systems und ermöglichen präzises Repositionieren der Modelle.

Inzisalstifte, Führungsteller und Ersatzteile sollten Sie für Ihre Artikulatoren vorrätig halten, um Ausfallzeiten zu minimieren.

In unserer Kategorie finden Sie auch Ersatzteile und Zubehör für alle gängigen Artikulatorsysteme.

Häufige Fragen zu Artikulatoren

Welcher Artikulator für welche Anwendung?

Die Wahl des richtigen Artikulators richtet sich nach dem Einsatzzweck:

Für einfache Einzelkronen und kleine Brücken reicht oft ein Mittelwertartikulator. Der Zeitvorteil durch schnelles Einartikulieren überwiegt bei begrenztem Umfang.

Für größere prothetische Arbeiten, Totalprothesen und Aufbissschienen empfiehlt sich ein teiljustierbarer oder volljustierbarer Artikulator mit Gesichtsbogenübertragung.

Für Funktionsdiagnostik und CMD-Behandlung sind volljustierbare Systeme mit elektronischer Bewegungsaufzeichnung (Freecorder, zebris) ideal.

Für Labore mit hohem Durchsatz lohnt sich die Investition in ein Splitex-kompatibles System für schnellen Modellwechsel.

Wie stellt man einen Artikulator richtig ein?

Die korrekte Artikulatoreinstellung erfolgt in mehreren Schritten:

Zunächst wird der Oberkiefer mittels Gesichtsbogen schädelbezüglich einartikuliert. Der Gesichtsbogen überträgt die Position des Oberkiefers relativ zu den Kiefergelenken.

Anschließend wird der Unterkiefer mittels Bissregistrat (Zentrik) zum Oberkiefer montiert. Die korrekte Kieferrelation ist entscheidend für das Ergebnis.

Zuletzt werden die individuellen Gelenkwerte – Kondylenbahnneigung und Bennettwinkel – am Artikulator eingestellt, sofern diese am Patienten gemessen wurden.

Bei Mittelwertartikulatoren entfällt die individuelle Einstellung – hier wird mit vorgegebenen Durchschnittswerten gearbeitet.

Lohnt sich ein gebrauchter Artikulator?

Ein gebrauchter Artikulator kann eine wirtschaftlich sinnvolle Investition sein, wenn:

Das Gerät von einem renommierten Hersteller stammt, der langfristig Ersatzteile liefert. Artex, SAM und KaVo Protar sind hier sichere Wahl.

Der mechanische Zustand einwandfrei ist oder das Gerät professionell überholt wurde. Fachhandelsangebote mit Gewährleistung minimieren das Risiko.

Das System zu Ihrem vorhandenen Equipment passt. Gleiche Sockelplatten und Splitex-Kompatibilität sparen Folgekosten.

Hochwertige Artikulatoren halten bei guter Pflege Jahrzehnte und verlieren nur wenig an Präzision. Der Gebrauchtkauf ist daher gerade bei Premiumsystemen attraktiv.

Weitere Laborgeräte bei blaudental

Ergänzend zu Artikulatoren und Gesichtsbögen finden Sie bei uns weitere Laborausstattung: Brennöfen und Sinteröfen für keramische Arbeiten, Gießgeräte und Gussschleudern für die Metalltechnik sowie Galvanogeräte für die Doppelkronentechnik.

Fräsgeräte und Frästische für Parallelometrie und Modellguss, Tiefziehgeräte für Schienen und Anmischgeräte für die Modellherstellung komplettieren das Sortiment.

Verschaffen Sie sich einen umfassenden Marktüberblick über alle Angebote für Artikulatoren und Gesichtsbögen. Vergleichen Sie Preise und Ausstattung von Neugeräten und gebrauchten Systemen. Kontaktieren Sie Hersteller, Fachhändler oder Kollegen direkt über unsere Plattform und finden Sie das optimale Artikulationssystem für Ihre Praxis oder Ihr Labor.